Stein-Häftling lud sich 225 Kinderpornos runter

Der Angeklagte (49) vor Gericht (kl. Foto) sitzt im Gefängnis Stein.
Der Angeklagte (49) vor Gericht (kl. Foto) sitzt im Gefängnis Stein.Bild: Daniel Schreiner, privat
Aus seiner Zelle in der Justizanstalt Stein (Krems) hatte sich ein 49-Jähriger mit einem illegalen Internetzugang 225 Kinderpornos downgeloadet.
Von seiner Zelle im berüchtigten Gefängnis Stein (Bezirk Krems) musste jetzt Peter I. erneut auf die Anklagebank am Landesgericht Krems. Der 15-fach quer durch das Strafgesetzbuch vorbestrafte Mann hatte sich seinen tristen Stein-Aufenthalt mit Kinder-Pornos "versüsst", hat laut Anklage 225 Sex-Videos mit minderjährigen Personen heruntergeladen.

Beim Prozess gab sich Peter I. völlig ahnungslos, stellte sich hinsichtlich Internet und Computer als Null-Checker dar. Die Argumentation des 49-Jährigen: Er habe gar nicht gewusst, was er sich da runtergeladen hat und er habe nur Interesse an erwachsenen Frauen.

Woher kam Stick?

Dem widersprach aber ein Kripobeamter, ein Computerextperte, im Zeugenstand vehement und konnte Peter I. bei der Gerichtsverhandlung als kompetenten User entlarven.

Peter I. wurde wegen pornographischer Darstellung Minderjähriger zu weiteren 15 Monaten auf Staatskosten verurteilt, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Übrigens: Wie der Internetstick widerrechtlich in die Zelle geschmuggelt worden war, darüber verlor Peter I. beim Prozess kein Wort. (Lie)

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