Steirische Feuerwehr musste zwei Lkws bergen

Ein Lkw-Lenker mit 18 Tonnen Äpfeln als Ladegut hat sich am Dienstag von seinem Navigationsgerät auf eine viel zu schmale Straße in der Südoststeiermark leiten lassen. Auf einem Steilstück geriet das Schwerfahrzeug ins Rutschen und blieb in einer Wiese stecken. Im Bezirk Leibnitz dagegen riss ein Kraftfahrer einen Brückenkopf mit dem Vorderreifen mit, woraufhin der Lkw ins Bachbett schlitterte.

Der mit Äpfeln beladene Sattelzug musste vom Lenker durch Gnas (Bezirk Südoststeiermark) gefahren werden, doch die Ortsdurchfahrt ist seit dem Frühjahr wegen Bauarbeiten für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen gesperrt. Auch die Umleitungen sind nicht für Schwerfahrzeuge geeignet, was auf mehreren Verbotstafeln zu erkennen ist. Dennoch traute der Lenker seinem Navi und nutze die nur für Pkw vorgesehene Umleitung.

Lkw rammte Brückenkopf

Prompt blieb er in der vom tagelangen Regen aufgeweichten Wiese stecken. 19 Feuerwehrleute mussten gegen 21.00 Uhr ausrücken und das 40 Tonnen schwere Fahrzeug herausziehen. Danach konnte der Lenker seine Fahrt - diesmal auf der richtigen Straße - fortsetzen, hieß es am Mittwoch seitens der Feuerwehren.

In den Stunden davor hatten die Feuerwehren rund um Liebensdorf (Bezirk Leibnitz) ebenfalls zu einer Lkw-Bergung ausrücken müssen: Der Lenker war bei der Stiefenbachbrücke zu weit nach rechts gekommen, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Mittwoch mit. Er rammte den Brückenkopf, riss einen Teil des Geländers ab und landete schließlich im Bachbett. Die Helfer mussten das Schwerfahrzeug mit einem Spezialkran wieder auf die Straße heben.

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