Wintersport

Stellt ÖSV-Star das WM-Team noch einmal auf den Kopf?

Österreichs Ski-Verband hat das Aufgebot für die WM 2023 bereits verkündet. Doch am Samstag könnte das Ski-Team auf den Kopf gestellt werden. 
Heute Redaktion
03.02.2023, 12:08
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Bereits am vergangenen Montag hat der heimische Skiverband das ÖSV-Aufgebot für die Titelkämpfe im französischen Meribel und Courchevel bekannt gegeben. Zwölf Männer wurden nominiert, darunter die Slalom-Asse Manuel Feller, Fabio Gstrein, Adrian Pertl, Johannes Strolz und Marco Schwarz. 

Doch dieses Team ist noch nicht in Stein gemeißelt, schließlich steigt am Tag vor der Eröffnungsfeier noch ein Slalom. Am Samstag steht das finale Kräftemessen in Chamonix auf dem Programm. Und dabei bietet sich für Michael Matt die letzte Gelegenheit, doch noch im allerletzten Moment auf den WM-Zug aufzuspringen, bevor die Weltmeisterschaft nach der Eröffnung am Sonntag (18.45 Uhr) mit der Damen-Kombination am Montag startet. 

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Letzte Chance für Matt

Diese Chance will Michael Matt nützen, der nach bisher überschaubaren Saisonergebnissen nicht nominiert wurde. Bisher stehen mit den Rängen 17, 16, 23, 15 und 19 nicht gerade Top-Ergebnisse zu Buche. Wohl auch, weil der Tiroler kurzfristig die Skimarke wechselte, mittlerweile mit "Augment"-Skiern, und damit einer Marke von Marcel Hirscher, unterwegs ist. 

Trotzdem bleibt Matt positiv, besteht in Chamonix noch die letzte Chance auf das WM-Ticket. Denn der heimische Skiverband muss erst am Sonntag die offizielle Nominiertenliste abgeben. Mit einem Top-Resultat kann Matt doch noch dabei sein, den WM-Slalom am 19. Februar nun doch bestreiten. "Die Tür ist noch nicht ganz zu. Wenn ich mein bestes Skifahren zeige und richtig schnell bin, bin ich dabei", zeigte sich Matt gegenüber der "Krone" noch zuversichtlich. Wenn nicht? "Dann hab ich es mir auch nicht verdient", stellte der 29-Jährige klar. 

Dann würde erstmals seit 1999 eine Ski-WM ohne einen Vertreter der Familie Matt über die Bühne gehen. Bruder Mario Matt startete von 2001 bis 2015, Michael war seit 2017 stets dabei, holte 2019 in Aare immerhin Silber. 

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