Stephansdom nach Bombendrohung evakuiert

Stephansdom
StephansdomBild: Helmut Graf
Der Wiener Stephansdom musste am Samnstagnachmittag nach einer Bombendrohung evakuiert werden. Dompfarrer Toni Faber bestätigte den Einsatz.

Der Wiener Stephansdom musste am Samstagnachmittag geräumt werden. Dompfarrer Toni Faber bestätigte gegenüber dem "ORF" die Evakuierung.

Grund: Eine Bombendrohung. Ein Mann hatte am Telefon gedroht, eine Bombe zu zünden. Er konnte später gefasst werden.

Offensichtlich verwirrter Mann

Laut Faber war der Mann offensichtlich verwirrt, als er gegen 16.30 Uhr die Polizeileitstelle anrief. Er verlangte 500.000 Euro, sonst würde es zur Explosion kommen. Er dürfte mit einem Wertkartenhandy telefoniert haben, weshalb die Polizei die Nummer nicht sofort zurückverfolgen konnten. Die Beamten ordneten die Evakuierung des Doms an.

Hunderte Menschen betroffen

Der Stephansdom war aufgrund des heutigen Festgottesdienstes zum Zeitpunkt der Räumung "gut gefüllt", wie Dompfarrer Toni Faber erzählt. Mehrere Hundert Menschen sollen sich in der Kirche befunden haben.

Passanten hörten Täter

Den Drohanruf hat der Anrufer in einer U-Bahnhaltestelle abgesetzt. Und dabei so auffällig telefoniert, dass Passanten ihn bemerkten. Sie verständigten die Polizei, der es gelang, den Mann kurze Zeit später aufzuspüren.

Dom durchsucht

"Wir mussten natürlich dennoch im Stephansdom alle Räumlichkeiten durchsuchen", schildert Faber. Bombe fand man dabei keine. Bis 17.30 Uhr dauerte die Überprüfung.

Der Festgottesdienst konnte erst mit Verspätung beginnen, nachdem endgültig Entwarnung gegeben werden konnte. Das Motiv für den Drohanruf ist noch nicht klar, der Verdächtige wird zur Stunde noch befragt. (red)

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