Stephansplatz: Streit um Fiaker-Plätze

Bild: Helmut Graf
Weniger Kutschen, mehr Fußgänger: Wiens bekanntester Platz wird um 13 Millionen Euro umgestaltet.

Jetzt wird um die Fiaker-Plätze gestritten. 
Der Stephansplatz wird saniert, die Plätze für die Fiaker halbiert. Statt 24 sollen nach der Sanierung nur noch zwölf Kutschen neben dem Dom stehen – wir berichteten.

"Die Fußgängerströme haben sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Darum wird der gesamte Platz neu geordnet", so Bezirksvorsteher Markus Figl (VP). Zudem sollen Fußgänger in Zukunft rund um den Dom gehen könnten. Dazu ist geplant, das seitlich gelegene Bischofstor immer offen zu halten. 
Die geplante Reduktion der Fiaker sorgt für Proteste."Durch die Halbierung der genehmigten Stellplätze wird uns die wirtschaftliche Grundlage endgültig entzogen und unsere Erwerbsausübung massiv eingeschränkt. Wie weit sollen die Fiaker-Schikanen noch gehen?“, so Martina Michelfeit, Berufsgruppensprecherin der Fiaker-Unternehmer in der Wirtschaftskammer Wien."Fiaker verkehren in Wien seit 1670 im innerstädtischen Bereich." Im ersten Bezirk beruhigt man: Ein neuer Platz sei am Burgring geplant, die Summe der Plätze dürfte gleichbleiben.  

Ein weiterer Streitpunkt ist noch ein zweiter Lift von der U-Bahnstation auf den Platz: Dieser wird von allen Parteien gefordert, die Wiener Linien wollen den Aufzug aber nicht alleine finanzieren. 

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