Szene

Spielberg: Zeit ist reif für weiblichen Indiana Jones

Steven Spielberg verrät, was er sich für die Zukunft des berühmtesten Kino-Archäologen der Filmgeschichte vorstellt.
Heute Redaktion
13.09.2021, 21:05

2020 soll Harrison Ford, derzeit bereits stolze 75 Jahre alt, zum fünften Mal zu Fedora und Peitsche greifen, um Indiana Jones auf der großen Leinwand zu verkörpern. Steven Spielberg übernimmt die Regie - und erklärte in einem Interview mit dem britischen Boulevard-Blatt "The Sun", dass danach eine "andere Form" von Indy fällig sei.

Geht es nach Spielberg, erbt eine Frau Fords ikonische Rolle. "Wir müssten den Namen von Jones zu Joan ändern", so der Filmemacher. "Und daran wäre nichts falsch."

Starke Frauen

Steven Spielberg ist ein starker Befürworter der "Time's up"-Bewegung und verfügt über ein Renommee, das wenige seiner Kollegen in Hollywood genießen. Der Regisseur ist für seinen respektvollen Umgang mit seinen Mitarbeitern bekannt, unabhängig von Geschlecht oder Hautfarbe.

Prägend war der Einfluss seiner Mutter Leah Adler, die 2017 im Alter von 97 Jahren verstarb. "Meine Mutter war stark. Sie hatte eine Stimme, sie hatte eine sehr starke Meinung", so Spielberg. "Ich habe das große Glück von Frauen beeinflusst worden zu sein, von denen ich einige wie verrückt geliebt habe - meine Mutter und meine Frau [Kate Capshaw, die er beim Dreh von 'Indiana Jones 2' kennenlernte, Anm.]."

Gleichberechtigung

Dass Gleichberechtigung dem 71-Jährigen ein starkes Anliegen ist, zeigte sich auch hinter den Kulissen seines heuer für zwei Oscars nominierten Films "Die Verlegerin". Lange wurde darüber spekuliert, wie weit die Gagen der Hauptdarsteller Tom Hanks und Meryl Streep auseinanderklafften, nun stellte Spielberg klar: "Tom Hanks und Meryl Streep bekamen exakt denselben Gehaltsscheck, bis hin zu den Goodies."

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Am 6. April startet Steven Spielbergs neuer Film "Ready Player One" in den österreichischen Kinos. (lfd)