Ein Grund sich zu freuen: 2018 wird es kaum ein Problem mit einer Gelsenplage geben. Wenig Regen und kaum Hochwasser sind der Grund dafür. "Heute" führte ein Gespräch mit Mücken-Experte Dr. Schwarz.
"Gelsen legen ihre Eier an Oberflächen stiller Gewässer ab", da heuer aber starke Überschwemmungen ausfielen, fehlt ihnen der natürliche Lebensraum. Stattdessen vermehren sie sich in Wasseransammlungen wie Regenrinnen und Regentonnen. Der extrem heiße Frühling hat den Blutsaugern die Kinderstuben vernichtet. Kein Hochwasser, keine Gelsenbabys also.
Laut Schwarz sind aber die nächsten Wochen entscheidend, o es auch so bleibt: Ist es heiß und regenarm, wird es kaum mehr Gelsen geben. Beginnt es nun viel zu regnen, wird sich die Anzahl der Plagegeister massiv erhöhen - das ist aber sicherlich dann in jedem Bundesland verschieden. (eg)