Ein Fall von Kindesmisshandlung in Berlin schockiert ganz Deutschland. Ein 51-Jähriger soll zu Weihnachten so lange auf seine zwölfjährige Stieftochter eingeprügelt haben, bis sie bewusstlos wurde.
Während andere Familien zu Weihnachten ein ruhiges, fröhliches Familienfest feierten, machte eine Zwölfjährige in Berlin-Reinickendorf ein wahres Martyrium durch.
Ihr Stiefvater soll auf sie eingeprügelt haben, währenddessen wurde sie laut eigenen Angaben mehrmals bewusstlos. Ärzte stellten ein gebrochenes Nasenbein, eine aufgeplatzte Lippe sowie Hämatome im Gesicht und an den Armen fest. Das Mädchen klagte zudem über starke Schmerzen im Bereich des Oberkörpers und spuckte Blut.
Couragierte Nachbarin rief die Polizei
Den Stein ins Rollen brachte eine Nachbarin, zu der sich die Mutter des misshandelten Mädchens am Sonntag geflüchtet hatte. Diese gab an, von ihrem Freund geschlagen worden zu sein. Trotz ihrer Bitte, nicht die Polizei zu rufen, tat die Nachbarin das einzig richtige und verständigte die Einsatzkräfte.
Der alkoholisierte 51-Jährige öffnete den Beamten die Tür. In einem Zimmer fanden Beamte die schwer verletzte Zwölfjährige. Der Tatverdächtige bestreitet die Vorwürfe, er sitzt nach Erteilung eines Haftbefehls am Montag in Untersuchungshaft.
Drei Geschwister spielten im Nebenzimmer
Die Mutter des Mädchens behauptet, von den Misshandlungen nichts mitbekommen zu haben. Im Nebenzimmer spielten die drei jüngeren Geschwister.