Stillende Mama bekommt nun die 120 Euro Strafe zurück

Bild: privat

Unerwartete Rückendeckung für Eva S. (35) aus Regau (OÖ): Wie "Heute" berichtete, musste die Vollblut-Mama 120 Euro Strafe zahlen, weil sie ihr hungriges, weinendes Baby auf dem Privatparkplatz einer Trafik gestillt hatte.

Unerwartete Rückendeckung für Eva S. (35) aus Regau (OÖ): Wie "Heute" berichtete, musste die Vollblut-Mama 120 Euro Strafe zahlen, weil sie ihr hungriges, weinendes Baby auf dem Privatparkplatz einer Trafik gestillt hatte.

"Wir möchten der jungen Mutter helfen und die Summe übernehmen", meldete sich jetzt Anneliese Hofstätter vom St.-Georgs-Orden überraschend bei "Heute". Der Ritterorden, dessen Großmeister Karl Habsburg ist, will mit der Spende "ein Zeichen gegen Familienfeindlichkeit" setzen. "Leider ist es kein Einzelfall, dass stillende Mütter in Österreich diskriminiert werden", bedauert Hofstätter. "Wir sehen es als unsere Pflicht, der kleinen Familie zu helfen."

Für die Reaktion der Trafikantin aus Vöcklabruck (OÖ), der Eva S. die Besitzstörungsklage verdankt, hat der Orden kein Verständnis: "In was für einer Zeit leben wir denn, dass wir unsere Herzen so verschließen", wundert sich Hofstätter. Eva S. kann ihr Glück nicht fassen: "Ich bin überwältigt! Damit hab ich nicht gerechnet. Vielen Dank für diese menschliche, großzügige Geste!", freut sich die Mutter.

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