Der britische Sänger Sting (65) soll auf seinen Weingut in der Toskana illegale Arbeitskräfte beschäftigt haben. Diese sollen zu "unmenschlichen, sklavenähnlichen" Bedingungen arbeiten müssen.
Der britische Sänger (65) soll auf seinen Weingut in der Toskana illegale Arbeitskräfte beschäftigt haben. Diese sollen zu "unmenschlichen, sklavenähnlichen" Bedingungen arbeiten müssen.
Neben der Musik hegt Sting eine weitere große Liebe: sein Weingut "Il Palagio" in der Toskana, wo der einstige "Police"-Sänger preisgekrönte Weine herstellt. Doch was nun bekannt wurde, wird den Ruf des Weinbauers und Sängers mit Sicherheit schaden.
Denn Sting soll auf dem Gut in der Toskana illegale Einwander beschäftigen - und das zu einem umfassbar geringen Stundenlohn von umgerechnet knapp 4,50 Euro. Laut "Daily Mail" soll die Polizei durch Ermittlungen auf einem benachbarten Weingut dahinter gekommen sein. Der italienische Staatsanwalt Antonio Sangermano sagte gegenüber der "Daily Mail": "Sting war zum Zeitpunkt der Überprüfung außerhalb des Landes und wusste nichts davon." Hinter dieser illegalen Beschäftigung würde organisierte Kriminalität stecken: Eine Bande soll die Einwander rekrutiert und dann an umliegende Betriebe vermittelt haben.
"Unmenschliche" Bedingungen
Bereits seit fünf Jahren würden die illegalen Arbeitskräfte, darunter Asylsuchende, zum Hungerlohn unter schlimmen Bedingungen arbeiten. So sollen sie im Winter zum Teil nur mit Flip-Flops bekleidet ihre Arbeit verrichten.
Sting, der im November sein neues Album auf den Markt bringen will, hat sich zu den Anschuldigungen noch nicht geäußert.