Radfahrer an der Bregenzerach waren auf das hilflose Grüppchen mitten im Fluss aufmerksam geworden. Die vier Personen (darunter ein zwölfjähriger Bub) konnten sich nicht mehr richtig bewegen. Die Kälte der Fluten hatten sie fast bewegungsunfähig gemacht, als sie das Gewässer durchqueren wollten.
Nun war Zeit für ein Einschreiten der Wasserrettung: Die Profis im wohlig-warmen Schutzanzügen marschierten schnurstracks in die harte Strömung und pirschten bis zu den Verzweifelten vor. Insgesamt waren 40 Retter mit Booten und mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Doch die Bergung ging dann doch leichter von der Hand, als angenommen: Die vier Menschen mussten nur an der Hand aus dem Fluss geführt werden. Dann bekamen sie Tee und Decken. (mah)