Fussball

Stöger: "Sah nicht gut aus für einen Wiederbeginn"

Austria-Sportvorstand Peter Stöger war in den letzten Wochen sehr aktiv am Bundesliga-Restart beteiligt. Das violette Urgestein gibt ein Update zum geplanten Neubeginn.
18.05.2020, 10:36

"Es hat eigentlich am Anfang nicht wahnsinnig gut ausgesehen. Aber die Liga und die Ministerien haben sehr tolle Arbeit geleistet. Es war spannend auch ein bisschen in die Politik reinzuschnuppern", erklärt Stöger bei Viola TV.


Vor allem die Quarantäne-Bestimmungen bereiteten Kopfzerbrechen: "Die Umsetzung war länger unsicher. Weil man kann keine Liga planen, wenn ein Spieler positiv getestet wird, dass die ganze Mannschaft raus muss."

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"Die Spieler und ihre Familien müssen vorsichtig sein im privaten Bereich. Aber daran haben wir uns auch in den letzten Wochen gewöhnen müssen. Niemand wird leichtfertig etwas riskieren", so Stöger in Richtung seiner Kicker.


Der 30-Mann-Kader wird mit vielen Jungen gespickt: "Wir haben großen Aufwand bei der Akademie und den Young Violets betrieben. Wir haben das umgesetzt, dass junge Spieler auch wirklich einsetzen werden. Das ist sicher der richtige Weg"


Am 2. Juni erfolgt der Re-Start gegen die Admira: "Es wird davor ein Testspiel geben, das ist auch mit der Liga so abgesprochen. Das soll auch wirklich ein Testlauf sein für die Geisterspiele."

„"Mit Geisterspielen werden wir nicht reich."“


"Wir betreiben höchste Sicherheitsvorkehrungen und dann wollen wir endlich wieder Fußball spielen. Es ist klar, dass wir mit den Geisterspielen nicht reich werden", weiß der violette Sportvorstand.

„"Leidenschaft braucht man auch am Acker vor der Haustür!"“


Das Ziel für den Rest der Saison? "Unser Ziel ist es jetzt, die untere Gruppe zu gewinnen, um eine Chance auf den Europacup zu haben, wie auch immer der ausschauen wird. "Herz und Leidenschaft braucht man auch am Acker vor der Haustür, also am Fußball wird sich nicht so viel ändern."