Immerhin gelang den Veilchen das erste Gegentor für die Salzburger im Jahr 2021. Gereicht hat es aber trotzdem nicht, die Austria verpasst mit dem 1:3 zudem den Sprung in die Meister-Gruppe.
"Sie haben sich zugetraut die beste Mannschaft Österreichs zu attackieren. Das Spiel laufen zu lassen ist unheimlich schwierig gegen Salzburg. Es ist halt so, man muss zur Kenntnis nehmen, dass der Gegner durchtauschen kann, ohne groß Qualität oder Substanz zu verlieren. Das hat uns am Ende sehr viele Probleme bereitet", analysiert Veilchen-Trainer Peter Stöger die bittere Niederlage bei Sky Sport Austria.
Tormann Patrick Pentz war einer der besten Austrianer, hielt die Chancen seiner Veilchen mit tollen Paraden lange am Leben: "In Salzburg ist es nicht einfach, aber wenn man führt, dann darf man es nicht so hergeben. Die Führung war leider zu kurz, dann waren wir zu inkonsequent in der Verteidigung. Salzburg schießt unglaubliche Qualität von der Bank nach. Es war eine ansprechende Leistung, der Gegner hat sich ein bisserl Sorgen gemacht. Wir greifen aber weiter an."
Der Angriff soll in den nächsten drei Runden gestartet werden, das weiß auch Stöger: "So nahe an den Top-6 waren wir schon lange nicht mehr, das gibt uns Mut. Wir entwickeln uns zu einer ordentlichen Fußball-Mannschaft. Wir hätten gerne etwas mitgenommen, es gibt auch in den nächsten Spielen Möglichkeiten gegen Teams, die in unserer Tabellennähe sind."
In Salzburg freut man sich über einen am Ende verdienten Sieg: "Es war ein richtig gutes Spiel für uns, die Austria hat sehr intensiv gespielt. Die sind eine gute Mannschaft. Wir hatten auch keine Angst nach dem 0:1", sagt Coach Jesse Marsch.
Zlatko Junuzovic fand eher kritische Worte: "Wir haben uns das Leben schwer gemacht, da müssen wir effektiver werden. So viel dürfen wir nicht liegen lassen. Wir haben nach dem Gegentor eine überragende Reaktion gezeigt. Heute ist es nochmal gut gegangen, aber dass wir so viele Chancen auslassen, das darf uns nicht mehr passieren."