Die Veilchen verpassen zum zweiten Mal in Folge die Meisterrunde. Das steht seit Sonntag fest. Auch Ex-Meistertrainer Peter Stöger konnte die erwünschte Steigerung nicht herbeiführen. Der Sportvorstand ersetzte den nach Graz abgewanderten Christian Ilzer. Ilzer war es, der mit Sturm den Veilchen nun in der vorletzten Runde des Grunddurchgangs die entscheidende 1:2-Niederlage zufügte, die das Scheitern am Ziel Top 6 besiegelt hat.
Die Zukunft von Stöger ist völlig offen. Das betonte er zuletzt unabhängig von der sportlichen Situation am Verteilerkreis mehrfach. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Er wolle sich nun ansehen, ob er sich im Konstrukt des neuen Investors, der Insignia Group, wiederfinde.
Jetzt taucht ein Gerücht aus Deutschland auf, das in seiner Entscheidungsfindung eine bedeutende Rolle spielen könnte. Laut "Sport Bild" ist Stöger einer von drei Trainern, die in Köln als neue Trainer gehandelt werden. Die Geißböcke sind als 14. der Bundesliga nicht unmittelbar vom Abstieg bedroht, befinden sich aber in gefährlichen Gewässern.
Markus Gisdol ist als Trainer angezählt. In den letzten fünf Runden sammelte er nur einen einzigen Punkt. Fliegt er, soll einer der folgenden Namen kommen: Friedhelm Funkel, Buno Labbadia oder Peter Stöger.
Möglich, dass der Köln-Job für Stöger reizvoll wäre. In der Domstadt genießt er nach wie vor einen hervorragenden Ruf. Sowohl in der Führungsetage als auch bei den Fans. Nach seinem Meistertitel mit den Veilchen war der 53-Jährige 2013 nach Köln gewechselt, hatte den Klub zurück in die höchste Spielklasse und dann sogar in den Europacup geführt. 2017 endete seine (erste) Ära beim "Effzeh".