"Ich dachte, diese Stolperfallen müssen mittlerweile an klar vorgegebenen Stellplätzen abgestellt werden, weil sonst Strafen drohen", wundert sich ein "Heute"-Leser über seine Sichtung in Ottakring. "Diese klobigen Teile werden aber nach wie vor einfach irgendwo am Gehsteig abgestellt oder hingeworfen", ärgert sich der Wiener über die mangelnde Park-Moral der Scooter-Flitzer.
Auf der Rankgasse Ecke Huttengasse, direkt neben der U3-Station Ottakring, fotografierte er am Donnerstag fünf E-Leih-Scooter von drei unterschiedlichen Anbietern. Alle fünf stehen mehr oder weniger prominent am Gehsteig herum und lauern geradezu auf unachtsame Fußgänger.
Bilder wie diese aus Ottakring sind leider nach wie vor keine Seltenheit. Und auch andere Verkehrsregeln werden von den Scooter-Flitzern gerne gebrochen. Erst am Montag führte die Polizei eine Schwerpunktaktion gegen E-Scooter und Fahradfahrer durch. Es hagelte hunderte Anzeigen.
Seit 1. Juli gelten in Wien strengere Regeln für Leih-Scooter. So kostet Falschparken 25 Euro. Über ein digitales Dashboard sind die mit GPS-Sendern versehenen Geräte der vier Anbieter jederzeit ortbar. Das ermöglicht auch das konsequente Strafen bei unzulässigem Abstellen. Das wird aber nicht "automatisch" gemacht, sondern erst nach Kontrolle durch die Parksheriffs oder Ordner der Betreiber.