Störfall beim Atomkraftwerk Cernavoda

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Die rumänische Atomkraftbehörde Nuclearelectrica hat am Montagvormittag den Betrieb im zweiten Reaktorblock des Atomkraftwerks Cernavoda an der Donau im Südosten des Landes eingestellt. Die Maßnahme ist laut einer Pressemitteilung von Nuclearelectrica durch den "Austritt demineralisierten Wassers" begründet, der den Normalbetrieb verhindere.
Die rumänische Atomkraftbehörde Nuclearelectrica hat am Montagvormittag den Betrieb im zweiten Reaktorblock des Atomkraftwerks Cernavoda an der Donau im Südosten des Landes eingestellt. Die Maßnahme ist laut einer Pressemitteilung von Nuclearelectrica durch den "Austritt demineralisierten Wassers" begründet, der den Normalbetrieb verhindere.

Das Sicherheitssystem funktionierte störungsfrei und das Personal habe die vorgegebenen Prozeduren für derartige Zwischenfälle genau befolgt, heißt es in der Pressemitteilung. Nach der Reparatur des Gebrechens und den vorgeschriebenen Testläufen wird der Reaktor wieder ans Netz angeschlossen.

Die zwei Reaktoren im einzigen Kernkraftwerk Rumäniens sichern mit einer Kapazität von jeweils 700 MW rund 18 Prozent der rumänischen Stromproduktion. Die unter kanadischer Lizenz hergestellten Schwerwasserreaktoren sind für eine Laufzeit von etwa 30 Jahren entworfen.

Das AKW in Cernavoda wurde vor 1989 konzipiert und erbaut, der erste Reaktor wurde jedoch erst 1996 in Betrieb genommen, der zweite im Jahr 2007. In den ersten acht Monaten des Jahres 2011 hat Cernavoda 7,771 Millionen MWh produziert.
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