Im Mai 2014 wählen bis zu 380 Millionen Europäer ein neues EU-Parlament. Größte Zuwächse werden nationalistischen Parteien prognostiziert (Umfragewerte li.). Die Österreicher entsenden 18 der insgesamt 751 Abgeordneten.
Den Wahlkampf eröffnet hat am Montag die FPÖ. Die Vorbereitungen laufen bereits, verkündeten Parteichef Strache und Abgeordneter Mölzer. Und: "Der Aufstieg patriotischer Freiheitsparteien ist eine gesamteuropäische Entwicklung", kündigte Strache die Kooperation rechter Parteien an. Einer Fraktion "befreundeter Parteien" stehe laut Mölzer nichts mehr im Weg.Bisher war jeder Versuch Straches gescheitert. Grund: Einigen EU-Rechtsparteien war die FPÖ "zu extrem". Beim Wahlziel stapelt Strache tief: 20 %. Das wäre zwar ein Plus von 7 % gegenüber 2009, 1999 kam die FPÖ aber auf 23,4%. Nach dem Denkzettel für Rot-Schwarz bei der Nationalratswahl ist Platz 1 möglich.
(enu,rep)