Österreich

Strache fordert von Polizei "energisches Eingreifen"

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:05

Heinz-Christian Strache erwartet angesichts der am Freitag zu erwartenden Demonstrationen gegen den Akademikerball der FPÖ in der Wiener Hofburg ein scharfes Vorgehen der Exekutive. Der Parteichef selbst wird den Ehrenschutz der umstrittenen Veranstaltung übernehmen, obwohl er gar nicht im Lande sein wird.

, wird der Chef der Freiheitlichen nicht am Akademikerball teilnehmen. Dieser wird erstmals durch die FPÖ veranstaltet und gilt als Nachfolger des Burschenschafterballs. Er begibt sich lieber "auf einem schönen, notwendigen Urlaub mit meinen Liebsten" ins Ausland. Dort möchte er Kraft für den Wahlkampf sammeln.

"Ich bekenne mich zu diesem Ball"

Obwohl er in seinen eigenen Planungen keine Rolle spielt, bezeichnet Strache den Akademikerball als "gesellschaftliches Ereignis". Der Abwesende wird zudem als Ehrenschutz zur Verfügung stehen: "Ich bekenne mich zu diesem Ball."FPÖ kein "Freiwild"

Strache befürchtet "gezielte Ausschreitungen Linksextremer". Deshalb müsse es ein "energisches Eingreifen" der Exekutive geben. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V) sowie die Behördenspitzen müssen einen sicheren Zugang zum Ball gewährleisten, fordert Strache.

Es könne nicht sein, dass die FPÖ zum "Freiwild" erklärt werde, führte er weiter aus. Im Wahljahr hatte er seine Worte offensichtlich besser überlegt. .

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