Strache im Ibiza-Video: "Kroatien ist eine Scheiße"

Nur wenige Minuten von dem siebenstündigen Video wurden veröffentlicht. Nun sickern immer neue Details durch.
Die Aussagen des ehemaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache im Ibiza-Videohaben ein politisches Erdbeben ausgelöst. Der eigentliche Clip soll sieben Stunden lang sein – nun kommen immer neue Details ans Licht.

Wie die "SZ" nun berichtet, soll Strache mehrfach über den Balkan gesprochen haben. Jedoch ändert sich seine Meinung über diese Region im Laufe des Videos. So soll er anfangs noch gemeint haben, dass die Zukunft Österreichs im Osten und nicht im "dekadenten Westen" liege. In Osteuropa seien die Menschen noch "normal", so die "SZ".

Kroatien möchte auf Aussagen nicht reagieren

Nur kurze Zeit später vollzieht er aber eine 180-Grad-Drehung. Denn er warnt laut "SZ" die Oligarchennichte davor, in Balkan-Länder zu investieren. Strache soll im Wortlaut gesagt haben: "Kroatien ist eine Scheiße. Eine Scheiße". Auch von Serbien rät der ehemalige Vizekanzler ab. Dort könne man sein Geld ebenso wenig anlegen. Seinen Freunden habe man "die Firmen unter dem Arsch weg gezogen".

CommentCreated with Sketch.30 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. In Kroatien selbst möchte man auf die Aussagen nicht reagieren. Außenministerin Marija Pejcinovic Buric dazu: "Mit seinem Rücktritt ist das obsolet. Wäre das nicht passiert, dann wäre das sicherlich eine wichtige Sache gewesen, auf die wir reagieren müssten. Diese Aussage verdient eine schärfste Verurteilung." Die beste Antwort sei ohnehin jene von Bundeskanzler Sebastian Kurz gewesen, so die Außenministerin Kroatiens.

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