Strache klagte Wiener wegen Facebook-Post

Christoph H. (31) aus Mariahilf hatte eine Karikatur auf seine Facebook-Seite gestellt, die Strache mit einem Schweinerüssel zeigte. Darüber der Spruch: "Ein rechtes Schwein darf kein Leitwolf sein." Die FPÖ bekam Wind davon, Strache klagte den Wiener auf Unterlassung. Am Montag stand der Musiker nun wegen Beleidigung des FP-Obmanns vor Gericht.

Christoph H. (31) aus Mariahilf hatte eine Karikatur auf seine Facebook-Seite gestellt, die mit einem Schweinerüssel zeigte. Darüber der Spruch: "Ein rechtes Schwein darf kein Leitwolf sein." Die FPÖ bekam Wind davon, Strache klagte den Wiener auf Unterlassung. Am Montag stand der Musiker nun wegen Beleidigung des FP-Obmanns vor Gericht.

"Da steckt System dahinter, um Leute verstummen zu lassen", vermutet Christoph H. "Eine Karikatur ist keine Beleidigung." Auch sei das Bild nicht von ihm gewesen: "Ich hatte es aus dem Netz, viele haben es gepostet." Schuld sei er sich keiner bewusst. "Für mich war es Satire." Die Richterin sah das anders: Christoph H. wurde wegen Beleidigung rechtskräftig zu 160 Euro Strafe verurteilt, 80 Euro davon bedingt.

"Verfolgt werden nur die ganz üblen Sachen, wie Tier- und Hitlervergleiche", erklärt Straches Anwalt Michael Rami. Im letzten Jahr hätte es "ein Dutzend" Klagen wegen Facebook- Postings gegeben. Das ein "System" dahinterstecke, sei "lächerlich". "Die Grünen machen es genauso." Christoph H.: "Als Parteichef braucht man schon eine dickere Haut!"

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