Die Wiener FPÖ hat Freitagnachmittag auf den Viktor-Adler-Markt in Favoriten offiziell den Wahlkampf eröffnet. Spitzenkandidat und Parteichef Heinz-Christian Strache schwörte seine Anhängerschaft auf die bevorstehende Wahl ein. Auch mit dabei waren der Wiener Klubchef Johann Gudenus und Neuzugang Ursula Stenzel. Im Internet wurde hingegen zur Gegenveranstaltung "Sei laut gegen Strache" aufgerufen.
Die Wiener FPÖ hat Freitagnachmittag auf den Viktor-Adler-Markt in Favoriten offiziell den Wahlkampf eröffnet. Spitzenkandidat und Parteichef aufgerufen.
Nach einem Auftritt der , die den aktuellen Wahlkampf-Schlager "Immer wieder Österreich" zum besten gab, traten auch schon die Spitzenkandidaten ans Rednerpult. Die jüngst zur FPÖ übergelaufene Ursula Stenzel eröffnete die Redebeiträge.
In bester blauer Manier geizte Stenzel nicht mit verbalen Attacken gegen den "Flüchtlingsstrom" aus Ungarn, gegen den man "die Grenzen dicht machen" müsse und forderte sie ein Ende der "Ausgrenzung der FPÖ". Dann trat auch schon FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache ans Mikophon und schwörte seine Anhägner auf die "Oktoberrevolution" ein.
Die Flüchtlinge, die derzeit versuchen , bezeichnete Strache als "vermeintliche Asylwerber" und klagte, diese könnten nie in den Arbeitsmarkt integriert werden. Es gäbe schon genug österreichische Arbeitslose, die keine Arbeit finden würden, so Strache. Außerdem sieht er die "christlich-abendländische Identität in Gefahr".
Friedliche Gegenveranstaltung
Auf Facebook wird von der Sozialistischen Jugend zur Gegenveranstaltung "Sei laut gegen Strache" aufgerufen. Um 16 Uhr versammelt man sich auf der Favoritenstraße. Die Wiener Polizei ging im Vorfeld von 200 bis 300 Teilnehmer aus. Man sei laut Polizeisprecher Roman Haslinger mit genügen Einsatzkräften vor Ort, es werden keine nennenswerte Zwischenfälle erwartet.
Hier tänzelt Stenzel für Strache
Bei der Präsentation der FPÖ-"Wahlkampfhymne" am Mittwochabend in Wien hat die frisch gebackene FPÖ-Kandidatin Ursula Stenzel auf der Bühne für Strache nicht nur ihre Fahne geschwungen, wie im "Heute"-Video zu sehen ist.