Vor 5.000 begeisterten Teilnehmern hielt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache am Samstag seine mit Spannung erwartete Rede zum freiheitlichen Wahlkampfauftakt in Linz. Zuvor präsentierte der auch aus dem ORF bekannte Sänger Werner Otti den freiheitlichen Wahlkampfsong "Liebe ist der Weg", der vom Publikum enthusiastisch aufgenommen wurde, jedoch unter Plagiatsverdacht steht.
Vor 5.000 Teilnehmern hielt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache am Samstag seine Rede zum freiheitlichen Wahlkampfauftakt in Linz. Zuvor präsentierte der auch aus dem ORF bekannte Sänger Werner Otti .
"Liebe deine Nächsten - für mich sind das unsere Österreicher", betonte Strache zu Beginn seiner Rede. Nächstenliebe sei ein allgemeiner menschlicher Wert. "Wir helfen jenen Österreichern, die von den rot-schwarzen Politikern im Stich gelassen werden." Nur die FPÖ könne das rot-schwarze Unrechtssystem aufbrechen.
Wenig Liebe bewies Strache jedoch bei den politischen Mitbewerbern. Bei Bundeskanzler Werner Faymann würden nicht seine Versprechen halten, sondern bloß seine Frisur. Faymanns Motto laute "Unser Geld mit lockerer Hand nach Griechenland." ÖVP- Obmann Michael Spindelegger sei ein Kreis - nämlich eine Figur ohne Ecken und Kanten, sagte Strache. Nicht Österreich sei " abgesandelt", sondern nur die Wirtschaftskompetenz und die Werte der ÖVP, die jetzt seit 25 Jahren durchgängig in der Bundesregierung sitze. Spindelegger sei Faymanns "gschamster Diener".
Häupl sei Mischung aus "blad und bled"
Der grünen Obfrau Glawischnig und ihrer Partei warf er Inländerfeindlichkeit vor. Man habe gesehen, dass Hass, Hetze und Aggression bei den Grünen zu Hause seien. Glawischnig sei ein von Hass auf die Heimat getriebenes "Grünes Soletti". Zum Wiener Bürgermeister meinte Strache pointiert, dass Häupl "manchmal nur mehr eine Mischung aus bled und blad" sei.
Der "Frankie-Boy aus Kanada" sei ein skurriler Milliardär, der präpotent alle zu "Trotteln" erkläre, die nicht so viel verdienen würden wie er. Stronach sei ein Steuerflüchtling und kein Patriot. " We are from Austria - Frank, geh zurück nach Kanada", so Strache. Er betonte, dass er jedesmal, wenn er bei Wahlen selbst angetreten sei, gewonnen habe. An die Österreicherinnen und Österreicher appellierte er: "Werft eure Hoffnung nicht weg!" Man dürfe bei der Wahl nicht zu Hause bleiben. Die FPÖ sei die Hoffnung der Zukunft. Man müsse ihr die Kraft dazu geben. " Ich will dem österreichischen Volk seine Macht zurück geben", schloss Strache.