Strache-Vize Baron sorgt in 7er-BMW für Polizeieinsatz

HC Strache und Karl Baron (rechts)
HC Strache und Karl Baron (rechts)Picturedesk
Unschöne Szenen in Wien: Karl Baron und ein Lenker gerieten in Streit, Baron soll den Fordfahrer fast überfahren haben. Der Politiker sieht es anders.

Unliebsamer Zwischenfall für Team Strache-Vize Karl Baron. Der Ex-Motorsportler und ehemalige DTM-Fahrer brachte am Freitagnachmittag seinen achtjährigen Enkel nach Hause, blieb mit seinem 7er-BMW im Halteverbot in der Währinger Straße in Wien stehen.

Fordlenker wütend

Ein Fordlenker wollte einparken, hupte, sprang aus dem Wagen und stellte Baron wütend zur Rede. Der Politiker fuhr einfach weg, soll dabei den Fordlenker genötigt und beinahe erfasst haben. Die Polizei musste anrücken.

Das sagt Karl Baron

Karl Baron erklärte am Sonntagabend: "Ich habe mein Enkelkind um 17 Uhr heimgebracht. Dabei hielt ich im Halteverbot, stieg kurz aus und brachte das Kind, weil es eben erst 8 Jahre alt ist, zur Haustüre. Dann stieg ich wieder ein, währenddessen stand schon der Lenker eines Kleinwagens hinter mir und hupte. Er schnitt mich und sprang aus dem Wagen und schimpfte. Ich blieb im Auto und wollte einfach nur wegfahren. Ich dachte anfänglich an einen Drogenlenker. Plötzlich sprang der Mann vor meine Motorhaube und schlug auf diese ein. Ich fuhr dann weg, bin mir sicher, ihn nicht verletzt zu haben."

Polizei ermittelt

Auf Nachfrage bestätigte die Wiener Polizei einen Einsatz Höhe Währinger Straße 55: "Wir wurde zu einem Streit zwischen zwei Fahrzeuglenkern gerufen", so ein Sprecher. Laut Exekutive konnte der Streit aber beigelegt werden. Die Ermittlungen laufen, Karl Baron hat laut eigenen Aussagen auf eine Anzeige verzichtet. Der andere Lenker könnte Anzeige wegen Nötigung erstatten, ob er dies tut, ist unklar. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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