Strafe: Vater ließ Sohn bei Schule aussteigen

Aufregung in Klosterneuburg (Tulln): Vor der Volksschule Anton-Bruckner-Gasse gibt es nur begrenzt Parkplätze. Eltern, die ausweichen, werden gestraft.

Ärger bei Oswald W. (48) aus Klosterneuburg: Der Familienvater brachte seinen Sohn zur Schule, war kurz mit dem Auto in der "Unteren Öden" stehengeblieben, um den 10-Jährigen aussteigen zu lassen: "Von da führt ein Abgang zur Anton-Bruckner-Volksschule, hier bleiben viele Eltern mit ihren Kindern kurz stehen."

Das dürfte Anrainern nicht gepasst haben, einigen Betroffenen flatterten Anonymverfügungen ins Haus. "Auch ich musste 30 Euro Strafe zahlen", so der Immobilien-Unternehmer. Der Grund: Halten im absoluten Halte- und Parkverbot.

Zwar gebe es direkt vor der Schule eine "Kiss&Go"-Zone, aber nur für drei Pkw: "Zu Stoßzeiten ist es sehr schwer, einen Platz zu bekommen."

Diskussionen gab es zu der Problematik bereits im Verkehrsausschuss der Gemeinde: Von einer möglichen Lösung, einer Einbahn-Regelung in der "Unteren Öden", würden aber Verkehrsexperten abraten. Mit den Anonymverfügungen und verärgerten Eltern ist jetzt aber noch mehr Feuer in der Debatte.

(wes)

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