Strafen-Flut: Autofahrer formieren sich im Netz

Immer mehr Autofahrer werden in Oberösterreich geblitzt
Immer mehr Autofahrer werden in Oberösterreich geblitztBild: iStock

Die Zahlen der Temposünder in Linz sind regelrecht explodiert. Zehntausende Autofahrer formieren sich jetzt im Netz, warnen einander vor Radargeräten.

Alleine in Linz werden mittlerweile täglich 180 (!) Autofahrer geblitzt, weil sie zu schnell unterwegs waren. Das zeigen neue Zahlen der Polizei, die "Heute" vorliegen.

Ein Grund für die Explosion der Strafen gegen Temposünder: Es werden immer mehr Radargeräte aufgestellt.

Im Internet formieren sich jetzt Zehntausende Autofahrer gegen die Radarstrafen. Es gibt zahlreiche Gruppen, in denen vor Radarfallen gewarnt wird. Besonders vor den mobilen Radargeräten, die in Zivilautos versteckt sind und häufig den Standort wechseln, wird jetzt im Internet auf mehreren Seiten gewarnt.

Im Raum Bad Ischl ist beispielsweise ein weißer Kastenwagen unterwegs, der die Autofahrer blitzt. Erst vor wenigen Tagen hat er wieder seinen Standort gewechselt, wie in der Gruppe "Mobiles Radar Bad Ischl" gewarnt wird.

Auch die Seite "Mobiles Radar Ried" (mehr als 3.700 Fans auf Facebook) warnt regelmäßig vor den Radargeräten.

Die Gruppe "Verkehrskontrollen-Alarm Salzkammergut" hat bereits mehr als 7.000 Facebook-Fans. Auch auf dieser Seite werden Fotos der Radar-Autos gepostet, um andere Lenker zu warnen.

(rep)

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