Strafen für Schwänzer ab nächstem Schuljahr fix

Die Regierung hat am Dienstag im Minsterrat das Maßnahmenpaket gegen Schulschwänzer abgesegnet. Pünktlich zum neuen Schuljahr tritt es in Kraft. Bis zu 440 Euro kann "Blaumachen" dann kosten.

Die Regierung hat am Dienstag im Minsterrat das Maßnahmenpaket gegen Schulschwänzer abgesegnet. Pünktlich zum neuen Schuljahr tritt es in Kraft. Bis zu 440 Euro kann "Blaumachen" dann kosten.

Bleibt ein Schüler fünf Tage bzw. 30 Stunden oder drei Tage in Folge unentschuldigt vom Unterricht fern gilt dies künftig als Schulpflichtverletzung. Dann tritt ein fünfteiliger Stufenplan in Kraft. Zuerst ist ein verpflichtendes Gespräch zwischen Schüler, Eltern und Lehrern vorgesehen, bei dem über die Verbesserung der Situation beraten wird.Trägt dies keine Früchte werden auch die Schulleitung, schulinterne Berater wie Psychologen und in weiterer Folge die Schulaufsicht hinzugezogen. Wenn auch das nichts hilft tritt Stufe 4 in Kraft. Dann schaltet sich die Jugendhilfe aufgrund des Verdachts der Kindeswohlgefährdung ein. Bleibt auch dies ohne Erfolg, müssen die Eltern eine Verwaltungsstrafe von bis zu 440 Euro berappen.

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