Strafzettel ade? Radar-Warner in Google Maps

Google Maps warnt in 40 Ländern vor Blitzern und Radarfallen, allerdings nicht in Österreich. Doch die Funktion kann nun leicht "nachgerüstet" werden.

Vorneweg: Es ist bisher eine rechtliche Grauzone, ob Radarwarnungs-Apps in Österreich erlaubt sind oder nicht. Das Gesetz sieht vor, dass Navigationsgeräte mit Blitzer-Vorwarnungen erlaubt sind, Geräte die über Funkwellen Radarfallen aufspüren allerdings nicht. Die Warnung per App ist dagegen noch nicht beinhaltet, könnte aber rechtlich problematisch sein und der Einsatz erfolgt deshalb auf eigene Gefahr.

In Google Maps in Österreich sehen Autofahrer über die Navi-Funktion die gefahrene Geschwindigkeit – in 40 anderen Ländern aber auch die Geschwindigkeitsbegrenzung und Warnungen vor Radarkästen und Radarmessungen. Nicht absehbar ist, dass diese Funktion auch nach Österreich kommt – sie kann aber leicht "nachgerüstet" werden, wenn auch nicht offiziell von Google unterstützt.

TomTom-App kommt zu Hilfe

Möglich macht die Nutzung, die allerdings nur auf Android funktioniert, die kostenlose TomTom AmiGO App. Wer sie startet, findet ein Tacho-Symbol am linken Rand. Beim Antippen erscheint die Funktion "Für Überlagerung hier tippen". Nun kann sich der Radarwarner als Overlay über jede andere App gelegt werden, auch über Google Maps.

Während Google den Weg beschreibt, ist nun neu die Geschwindigkeitsbegrenzung und die Warnung vor Radarfallen sichtbar. TomTom stellt die Daten für stationäre und mobile Blitzer nach eigenen Angaben aus den Meldungen von Millionen Nutzern immer aktuell zur Verfügung – auch für Österreich. Achtung: Neben der rechtlichen Komponente frisst die App auch einiges an Daten.

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