Leserreporter Toni (Name geändert) ist mehr als verärgert. Er erhielt einen Strafzettel, weil er mit dem Auto in einer 50er Zone zu schnell gefahren sein soll. Doch beim Durchlesen des Zettels fiel ihm etwas Merkwürdiges auf.
Ende Dezember war "Heute"-Leser Toni auf der Weilburgstraße im Gemeindegebiet Baden unterwegs. Als er in das Ortsgebiet mit einer 50er-Beschränkung fuhr, geriet er in eine Radarfalle. Bitte lächeln!
Zwei Wochen später bekam er ein nettes Schreiben von der Bezirkshauptmannschaft mit dem Betreff Anonymverfügung. Laut dem Brief hatte Toni die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h im Ortsgebiet überschritten. Nach dem Abzug der Messtoleranz soll der "Raser" eine Geschwindigkeit von 42 km/h mit seinem Pkw gehabt haben. Aufgrund der Verwaltungsübertretung würde deshalb eine Geldstrafe von 45 Euro fällig werden.
Doch Moment! 42 km/h in einer 50er Zone? Nach den Rechenkünsten unseres Lesers Toni hätte er demnach aber gar keine Strafe erhalten dürfen. Denn laut dem Brief war er eben nicht zu schnell unterwegs. Nach Rücksprache mit der Bezirkshauptmannschaft stellte sich heraus, dass es sich um einen Messfehler handelte und er die Strafe natürlich nicht bezahlen muss.