Nur 50 Kilomter von der österreichischen Grenze entfernt, im tschechischen Atomkraftwerk Temelin, wurde, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits vor einer Woche erhöhte Strahlung gemessen. Während Österreich und Tschechien beteuern, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht, sorgt das "Verschweigen" des Vorfalls für Kritik. Gefahr hätte jedoch keine bestanden.
Nur 50 Kilomter von der österreichischen Grenze entfernt, im tschechischen Atomkraftwerk Temelin, wurde, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits vor einer Woche erhöhte Strahlung gemessen. Während Österreich und Tschechien beteuern, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht, sorgt das "Verschweigen" des Vorfalls für Kritik. Gefahr hätte jedoch keine bestanden.
Die Temelin-Betreibergesellschaft CEZ hatte auf dem Gelände des Kernkraftwerks so erhöhte Strahlenwerte gemessen, dass auch Österreich über den Vorfall informiert wurde. Grenzwerte seien aber nicht überschritten wurden. In Österreich ist die Sorge und die Kritik daran nun groß, dass man den Vorfall offenbar verschwiegen hatte. Unklar ist, ob Tschechien den Vorfall geheim hielt oder er in Österreich nicht publik gemacht wurde.
Mittlerweile hat sich das Umweltministerium geäußert und erklärt, dass in Österreich keine erhöhte Strahlung gemessen wurde. Auch hätte weder in Österreich, noch in Tschechien eine Gefahr bestanden. Gemessen wurde die erhöhte Strahlung offenbar am Dach von Reaktorblock 2, der wegen einer undichten Stelle im Kühlsystem derzeit außer Betrieb ist.