Straka: Stadthallen-Bilanz wird wegen Corona tiefrot

Herwig Straka
Herwig Strakagepa
Ein Tennis-Fest der Superlative, das ein riesiges Verlustgeschäft wird! Die finanziellen Aussichten sind vor den Erste Bank Open nicht gut.

Grund dafür sind die neuen Corona-Regeln. Weil es sich um eine Indoor-Veranstaltung handelt, dürfen nur noch 1.000 Fans statt der bisher erlaubten 1.500 Zuschauer beim Stadthallen-Turnier live in der Halle mitfiebern.

Und das, obwohl die Zahl der Superstars so groß ist wie nie. Weltranglisten-Leader Novak Djokovic, Österreichs Nummer eins Dominic Thiem. Insgesamt sieben Top-Ten-Spieler, 16 Herren aus den Top 20 der Weltrangliste.

Doch die finanzielle Bilanz ist jetzt schon zum vergessen, wie Turnierchef Herwig Straka ausführt: "Das Minus wird heuer nicht ein rotes, sondern ein tiefrotes sein", ist seine düstere Vorahnung.

Immerhin können dank eines kleinen "Tricks" mehr Fans in die Stadthalle: Es wird Karten für zwei Sessions am Tag geben. "Das hat den Vorteil, dass einerseits mehr Fans kommen können und andererseits die Leute nur drei, vier Stunden in der Halle bleiben müssen", meint Straka.

Die Sicherheitsvorkehrungen werden streng sein, außerdem werden keine Speisen und Getränke ausgegeben. "Die Wiener Stadthalle ist der sicherste Ort, da ist es auf der Mariahilfer Straße gefährlicher." Alles dafür, Zuschauer in der Halle zu haben. Obwohl nötigenfalls auch ein "Geister-Turnier" möglich ist, das in 180 Ländern live im TV übertragen wird.

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