Straßen in Wien leerer, aber Ansturm auf Ämter

Die Wiener hielten sich am Montag großteils an die Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus. Nur vor mehreren Bezirksämtern stauten sich die Menschen.
Der Montag fühlte sich in Wien an wie ein Sonntag: Shoppingmeilen wie Mariahilfer und Kärntner Straße waren wie ausgestorben. Am normalerweise vollgestopften Stephansplatz herrschte Leere. Die Wiener hielten sich am Montag an die Ausgangsbeschränkung wegen des Coronavirus.

"Es funktioniert sehr gut", so Polizeisprecher Patrick Maierhofer zu "Heute". "Die Leute sind sehr verständnisvoll. Wir reden und informieren." Strafen gab es am Montag keine.

Andernorts gab es Probleme. Vor mehreren Bezirksämtern stauten sich die Menschen. Manche Unbelehrbare standen sogar mit Kinderwagen in der Schlange. Bürgermeister Michael Ludwig schritt ein. "Riskieren Sie nicht Ihr Leben und das Leben all jener, die sich im Dienste der Öffentlichkeit engagieren. Bleiben Sie zu Hause", appellierte der Stadtchef. Große Aufregung gab es in einem Außenbezirk: Ein Einheimischer wollte nach einem Urlaub in Spanien am Amt einen neuen Pass. Die Beamten schlugen Alarm: Da er keine Symptome aufwies, muss der Mann zwei Wochen zu Hause in Isolation verbringen.

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