Blockade bleibt bestehen

Straßen von Hormus blockiert – Ölpreise steigen rasant

Die Blockade der Straße von Hormus lässt die Ölpreise weiter steigen, während Verhandlungen über eine Öffnung bislang ohne Ergebnis bleiben.
Newsdesk Heute
11.08.2026, 08:33
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Die Straße von Hormus bleibt weiterhin praktisch blockiert, obwohl auf diplomatischer Ebene alles versucht wird, um den Krieg zu beenden. In den letzten Tagen sind dadurch die Ölpreise wieder um etwa zehn Prozent gestiegen. Am Dienstag in der Früh kostete ein Fass der Nordseesorte Brent im asiatischen Handel 87,97 Dollar, während ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate bei 82,40 Dollar lag.

"Da es keine positiven Meldungen zu den Verhandlungen über die Wiederöffnung der Meerenge gibt, ist der Druck auf die Ölpreise gestiegen", sagte Analyst Jason Wong von der neuseeländischen Bank BNZ. Analyst Stephen Innes von Quintex Intel erklärte: "Im Grunde versuchen beide Seiten, das Barrel Öl als Waffe einzusetzen, ohne einen weiteren Schuss abzufeuern: Washington versucht, den Iran daran zu hindern, sein Rohöl zu exportieren, während Teheran die Lebensader abschnürt, durch die das Rohöl aller anderen fließt." Das sei ein "Spiel mit dem Feuer".

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Trump hatte dem Iran in den letzten Wochen mit "sehr harten" Angriffen gedroht, ist dann aber zurückgerudert und hat angedeutet, dass ein Friedensabkommen zum Greifen nah sei. Am Sonntag sagte der US-Präsident dann wieder, er wolle sich "zurückhalten" und stattdessen mehr auf wirtschaftlichen Druck setzen.

Die USA und Israel haben Ende Februar mit schweren Angriffen auf den Iran begonnen. In den seit Wochen laufenden Verhandlungen unter Vermittlung von Pakistan über eine endgültige Friedenslösung hat der Iran immer wieder neue Forderungen gestellt und unter anderem Entschädigungen für die Kriegsschäden verlangt – zuletzt im Gegenzug für die Öffnung der für den Welthandel so wichtigen Straße von Hormus.

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