Strassers erster Ausgang führte ihn zur Freundin

Bei lauem Winterwetter verließ Ernst Strasser nach nur acht Wochen Haft am Montag zum ersten Mal den Simmeringer Häfn. Sein Weg führte ihn direkt zum Arbeitsplatz, der Firma seiner Partnerin.

Ganz diskret schlich sich der Ex-Innenminister Montagfrüh bei einem Hinterausgang aus der Justizanstalt hinaus – zu groß war die Scheu vor den Fotografen. Auf kürzestem Weg begab sich der Ex-Politiker in die Wiener Innenstadt, um seine neue Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter aufzunehmen.

Pikant: Seine Chefin soll laut Insidern seine Lebensgefährtin sein. Bis 2013 war Ernst Strasser selbst Geschäftsführer und Prokurist in deren Firmengeflecht (Consulting, Werbung, Partnervermittlung). Gleichzeitig bestätigte am Montag Vollzugsdirektor Peter Prechtl den Heute-Bericht von Mitte Dezember: Neues Lieblingsziel des verurteilten Ex-VPMannes ist übrigens Bad Ischl (OÖ). Dort will Strasser jetzt bis zu dreimal im Monat – so hat er es beantragt – seine 48-Stunden- Ausgänge verbringen. In Wien dürfte er nur bis maximal 24 Stunden raus.

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