Kitzbühel gleicht einem Winter-Wonderland. In der Nacht von Freitag auf Samstag begann es in der Gamsstadt heftig zu schneien. Rund ein halber Meter der weißen Pracht ziert die Dächer. Allerdings auch die Berge. Ein Problem für den Ski-Weltcup. Denn Neuschnee ist genau das, was eine fertig präparierte Piste nicht braucht.
Weil auf der Streif am Sonntag um 13:30 Uhr jedoch die zweite Abfahrt steigen soll, wartet auf die vielen Arbeiter und Freiwilligen eine lange Nacht.
"Die Crew arbeitet hart. Laut Wetterbericht hört es erst gegen Mitternacht zu schneien auf. Am Vormittag lässt dann auch der Wind nach", erklärt FIS-Rennchef Markus Waldner. "Wir erwarten keinen Sonnenschein, es wird sehr bewölkt bleiben. Aber wir tun alles, um von ganz oben starten zu können." Sprich: Im Gegensatz zur Freitag-Abfahrt möchte man auch die Mausefalle dabei haben.
Bei den Startnummern wählten die ÖSV-Topfahrer diesmal höhere Nummern. Zwar eröffnet Daniel Hemetsberger das Rennen, doch Matthias Mayer (13) und Vincent Kriechmayr (17) greifen erst später ins Rennen ein. Freitag-Champion Aleksander Aamodt Kilde (Nor) wählte Nummer elf, Beat Feuz (Sz) startet als Neunter.