Wirtschaft

Streik bei Haribo und Co – droht nun Süßigkeiten-Mangel

Im Juni soll es bei mehreren Süßwarenherstellern in Deutschland zu Warnstreiks kommen. Betroffen sind unter anderem Haribo, Bahlsen und Nestle.

David Huemer
In Deutschland soll es bei Haribo und Co im Juni zu Warnstreiks kommen.
In Deutschland soll es bei Haribo und Co im Juni zu Warnstreiks kommen.
IMAGO/mix1

Droht in Österreich bald ein Mangel an Süßigkeiten? In der deutschen Süßwarenindustrie stehen Warnstreiks bevor. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hat am Montagabend angekündigt, die Beschäftigten im Juni flächendeckend zu Streiks aufzurufen. 

Zuvor hatte sie die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern nach der zweiten Runde vorläufig abgebrochen. Der Grund: Deren Angebot sei völlig unzureichend. Vize-Gewerkschaftschef Freddy Adjan sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): "Wir werden jetzt eine Streikwelle anschieben, wie sie diese Branche noch nicht erlebt hat." Warnstreiks drohen demnach etwa bei Unternehmen wie Haribo, Bahlsen, Storck und Nestle.

Für die rund 60.000 Beschäftigten in der Branche verlangt die Gewerkschaft monatlich 500 Euro mehr in den unteren Tarifgruppen. In den übrigen sollen es 400 Euro mehr werden, für Auszubildende 200 Euro im Monat. 

Inwiefern der angekündigte Streik auch Auswirkungen auf Österreich hat, ist derzeit nicht abzusehen.

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