Fussball

"Streik"-Shitstorm: Rapidler Aiwu bricht sein Schweigen

Rapid-Neuzugang Emanuel Aiwu kommt mit einigen Misstönen nach Hütteldorf, sein "Streik" sorgte für Ärger bei der Admira.
Phillip Platzer
31.08.2021, 18:47

Im Internet gab's einen Shitsotrm für den 20-Jährigen, jetzt bricht der neue Rapid-Defensivspieler sein Schweigen. Bei der Krone erklärt er, wie es zu dem Missverständnis mit der Admira kam.

"Es war nie meine Intention der Mannschaft zu schaden. Ich war acht Jahre bei der Admira, habe dem Klub alles zu verdanken, ich habe alle Jugenden durchlaufen, sie haben mir diese Plattform gegeben. Aber ich war immer offen und ehrlich, wir hatten den ganzen Sommer viele gute Gespräche. Ich habe immer gesagt, dass ich den nächsten Schritt machen möchte", erklärt Aiwu.

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Ein "Streik" war nie im Sinn des U21-Nationalspielers: "Ich hatte so viele Gedanken, Emotionen im Kopf, habe vor dem Spiel kaum noch geschlafen, hatte Bauchschmerzen, war fix und fertig. Ich hatte Sorge, dass ich der Mannschaft so vielleicht schade, daher dachte ich, es sei besser, wenn wer anderer spielt, der bei 100 Prozent ist. Das habe ich dem Trainer mitgeteilt."

Aiwu bestätigt noch einmal, dass er seinen Wechsel nicht "erstreiken" wollte: "Das bin ich nicht. Ich bin ehrlich, das war ich auch zur Admira immer."

Rassistisch beleidigt

Der Shitstorm rund um seinen Rapid-Wechsel ging nicht spurenlos an Rapids neuer Nummer 4 vorbei: "Meine Mutter hat mich weinend angerufen. Sie hat die Kommentare gelesen, die Familie und ich werden rassistisch beleidigt. Das ist schon sehr verletzend."

Aiwu will nun die Antworten auf dem Platz geben, ab sofort in Grün-Weiß.