Streit: Häupl will Fuzo auf MaHü ohne Radler

Bild: Denise Auer

Der rot-grüne Dissens in Sachen Mariahilfer Straße und Radfahrer besteht noch immer: Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hat am Dienstag klargestellt, dass er es bevorzugen würde, wenn Radler künftig nicht mehr durch die neue Fußgängerzone fahren dürfen. Auf einen Koalitionskrach legt er aber offenbar keinen Wert. "Wir sind dabei, das zu lösen, friedlich", versicherte er.

besteht noch immer: Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hat am Dienstag klargestellt, dass er es bevorzugen würde, wenn Radler künftig nicht mehr durch die neue Fußgängerzone fahren dürfen. Auf einen Koalitionskrach legt er aber offenbar keinen Wert. "Wir sind dabei, das zu lösen, friedlich", versicherte er.

Der Bereich solle so gestaltet werden, wie andere große Fußgängerzonen - etwa der Graben oder die Favoritenstraße - auch. "Dort darf man nirgends mit dem Rad fahren", erklärte der Bürgermeister. Die Grünen haben im Vorfeld des gestrigen Sondergemeinderates zur neuen "Mahü" hingegen betont, dass nicht daran gedacht ist, die Biker zu verbannen. "Mit uns wird es das nicht geben", schwor der Wiener Grün-Mandatar Christoph Chorherr.

Dass sich die Causa Mariahilfer Straße - oder der einstige Zwist um das Parkpickerl - auf das SPÖ-Wahlergebnis auswirken wird, glaubt Häupl laut eigenen Angaben nicht: "Ich habe den Eindruck, dass es der SPÖ gar nicht schadet."

In der Mariahilfer Straße habe es zwar Dinge gegeben, die nicht funktioniert hätten, wie sich herausgestellt habe. "Aber ich glaube, dass es eine akzeptable Mehrheit für die Fußgängerzone gibt."

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