Streit im Rathaus nach Tierrettung

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Mit einer jungen Frau und ihrem Kind wurden in Neunkirchen elf Samtpfoten delogiert. Für deren Versorgung im Tierschutzhaus muss die Gemeinde zahlen. Dagegen protestiert ein Gemeinderat.

"8.000 Euro für fremde Katzen – dabei ist die Stadt Neunkirchen sowieso finanziell angeschlagen. Hätte man die Katzen herrenlos abgegeben, wären keine Kosten entstanden", kritisiert Dietmar Gerhartl (Blaue) heftig. Aber ohne Erfolg! Die Stadt überwies 8.000 Euro an das Tierheim für die Unterbringung und medizinische Versorgung der Kätzchen – und trat damit an Stelle der Besitzerin.

"Wir könnten sie belangen, aber wenn sie Geld hätte, wäre sie nicht delogiert worden", erklärt Liegenschaftsverwalter Robert Hanreich. Die junge Frau und ihr Kind hatten die verwahrloste Wohnung wegen großer Mietrückstände verlassen müssen, der Exekutor hat die Tiere beschlagnahmt. Die süßen Samtpfoten haben jetzt bereits neue Plätze gefunden.

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