Streit um 100-Punkte-Programm

Eine Wahlkampagne der Linzer Volkspartei lässt derzeit die Wogen in der SPÖ hochgehen. Wie berichtet, will VP-Chef Erich Watzl ein 100-Punkte-Programm umsetzen. Eine Mogelpackung, ärgert sich der rote Fraktionschef Klaus Luger. Außerdem seien viele der Forderungen längst erfüllt, so Stadtrat Johann Mayr (SPÖ).

Watzl hatte in den vergangenen Wochen alle Linzer aufgerufen, ihm Ideen für ein besseres Linz zu schicken. Die ÖVP machte daraus ein 100-Punkte-Programm für die Landeshauptstadt, an dem die SPÖ jedoch kein gutes Haar lässt. Das Ganze ist eine Mogelpackung. Nur zwei Beispiele: Die geforderte Sanierung der Baintwiese und Blaichstatt in der Neuen Heimat wurde bereits umgesetzt, sagt Luger.

Darüber hinaus fordere die Volkspartei Bauprojekte wie ein neues Stadion, nenne aber keinen Standort dafür. Die ÖVP legt keine Lösungen vor, keine Entwicklungskonzepte für die Landeshauptstadt, kritisiert Mayr und weist darauf hin, dass viele der Punkte im Ressortbereich von VP-Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider lägen. Sie hätte sechs Jahre Zeit gehabt, alles umzusetzen, sagt Mayr.

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