Streit um Corona-Masken endet in Schlägerei

Im Supermarkt ist die Maske jetzt wieder Pflicht, in Eferding kam es deshalb zu einer wilden Schlägerei.
Im Supermarkt ist die Maske jetzt wieder Pflicht, in Eferding kam es deshalb zu einer wilden Schlägerei.Sabine Hertel
Weil zwei Kinder (11, 12) in einem Supermarkt keine Maske trugen, kam es auf dem Parkplatz davor zu einer Schlägerei.

Wirbel um eine dreiköpfige Familie aus der Steiermark, die in Oberösterreich Urlaub macht. Der Grund: der Mund-Nasen-Schutz.

Während eines Einkaufs Mittwochnachmittag (gegen 16 Uhr) in einem Lebensmittelgeschäft in Aschach an der Donau (Bez. Eferding) trugen die beiden Söhne (11, 12) nämlich eben keinen Mund-Nasen-Schutz, obwohl das in Oberösterreich verpflichtend ist.

Ein anderer Kunde (48) fühlte sich dadurch offenbar dermaßen gestört, dass er die beiden Kinder zur Rede stellte. Dabei packte er die Buben laut einer Polizeiaussendung sogar am Oberarm. 

Diese ruppige Vorgehensweise blieb auch von der Mutter nicht unbemerkt, weshalb es dann am Parkplatz vor dem Geschäft zu einem heftigen Streitgespräch zwischen dem 48-Jährigen und der Mutter. Schließlich mischte sich auch der 23-jährigen Begleiter der Frau in die verbale Auseinandersetzung kam.

Mit Fuß gegen Autotür getreten

Laut Polizeiaussendung stieg der Ältere daraufhin in sein Auto und fuhr laut eigenen Angaben "etwas heftiger" weg. Im Zuge dessen soll der 24-jährige Grazer dann mit dem Fuß gegen die Fahrertüre des vorbeifahrenden Autos getreten haben.

Jetzt wurde es offenbar dem 48-Jährigen zu viel. Er stieg auf die Bremse, sprang aus dem Auto und attackierte seinen Kontrahenten. Bei der folgenden Schlägerei beschädigte das Duo auch noch zwei andere parkende Fahrzeuge. Beide Streithähne erlitten leichte Verletzungen. Anzeigen werden an die Staatsanwaltschaft und Bezirkshauptmannschaft vorgelegt.

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