Die marode Linzer Bahnbrücke wird jetzt auch auf Landesebene zum Polit-Zankapfel! Öffi-Landesrat Entholzer und Linz-Stadträtin Hörzing wollten in der Causa ein Treffen mit dem LH. Der ließ sie abblitzen.
! Öffi-Landesrat Entholzer und Linz-Stadträtin Hörzing wollten in der Causa ein Treffen mit dem LH. Der ließ sie abblitzen.
"Ich sehe keine Veranlassung für ein Treffen, weil die Verantwortung bei der Stadt Linz liegt", kommentiert LH Josef Pühringer (ÖVP) die Aufforderung seines SPÖ-Regierungskollegen Reinhold Entholzer, in der Eisenbahnbrücken- Causa tätig zu werden und ein Gespräch mit der Stadt Linz einzuleiten.
Damit wird die marode Donauquerung nicht nur zwischen Stadt und Land, sondern nun auch auf Landesebe- ne zwischen ÖVP und SPÖ zu einem finanziellen Streitpunkt. Konkret geht es um die Sanierungskosten für die Brücke. Hintergrund: Die bereits zum Abriss freigegebene Eisenbahnbrücke hätte eigentlich bis zum Bau einer neuen als Zwischenlösung herhalten sollen.
Problem: Eigentümer ÖBB wollen für den Erhalt nicht mehr weiter zahlen, den Übergang für Bus, Bahn und Autos sperren. Eine Katastrophe für Linz! Schließlich fahren täglich 15.000 Fahrzeuge über die Donauquerung. Da sich aber die Stadt den Erhalt alleine nicht leisten kann, wollte sie eben mit dem Land wegen einer Kostenteilung verhandeln.