Streit um Fairness im Wahlkampf

Heißer Draht zwischen Partei-Geschäftsführern soll für Deeskalation sorgen

Insider haben nie an eine Sommerpause im Werben um Wählerstimmen geglaubt. Das Thema für die Ferien scheint nun auch gefunden zu sein: das Fairness-Abkommen. Bereits im Mai einigten sich die Fraktionen auf einen Modus, wie Konflikte ausgetragen werden: Eine eigene Hotline zwischen den Partei-Geschäftsführern soll für Deeskalation sorgen, wie es Landeshauptmann und VP-Parteichef Josef Pühringer (ÖVP) in einem am Montag ausgesandten offenen Brief an SP-Chef Erich Haider schildert.

Die jüngste Kampagne der SPÖ zum Thema Cross-Boarder-Leasing stößt der Volkspartei auf. Die dort aufgestellten Behauptungen entsprechen nicht den Tatsachen, sagt Pühringer. Neben der gegenteiligen inhaltlichen Ansicht verteidigt sich Haider, dass er niemanden - wie ausgemacht - persönlich angreife. Auf was dürfen sich die Landsleute im Herbst gefasst machen, wenn schon jetzt über ein Abkommen gestritten wird?

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