Erb-Schwindel? Streit um Heinos Millionen eskaliert

Hannelore ist Heinos dritte Ehefrau. Die beiden heirateten im Jahr 1979.
Hannelore ist Heinos dritte Ehefrau. Die beiden heirateten im Jahr 1979.Horst Ossinger / dpa Picture Alliance / picturedesk.com
Eigentlich hatte er längst geregelt, an wen das Geld im Fall seines Todes gehen sollte. Doch im letzten Moment änderte Heino seinen letzten Willen.

Seit sechs Jahrzehnten steht die Schlager-Ikone mit dem unverwechselbaren Look bereits auf der Bühne und denkt trotz seiner 82 Jahre immer noch nicht ans Aufhören. Dennoch hat Heino vorgesorgt und sein Testament längst aufgesetzt. Doch nun scheint ein heftiger Streit um sein millionenschweres Erbe zu eskalieren.  

Erb-Schwindel bei Heino?

Vor zwei Jahren äußerte Heino den großen Wunsch, sein Vermögen - etwa 20 Millionen Euro, darunter ein Haus in Kitzbühel (Tirol) - an diejenigen zu vererben, die ihn und seine Hannelore bis zum Tod pflegen. In seinem Fall waren das seine Haushälterin Jutta T. und deren Ehemann Andreas, die das Ehepaar Kramm (so Heinos bürgerlicher Familienname) seit 15 Jahren im Haushalt unterstützten.

Die Verbindung war sogar so eng, dass die Schlager-Ikone sogar eine Adoption plante. Damit wäre Jutta T. neben Heinos Sohn Uwe gleichberechtigte Erbin gewesen. Wie die "Bild" berichtet, lagen die Adoptions-Papiere sogar schon unterschrieben beim Familiengericht in Euskirchen. Doch im letzten Moment stoppte der 82-Jährige die Aktion - und enterbte die beiden. "Hannelore und ich wollten uns durch die Adoption absichern, dass sich Menschen um uns kümmern, wenn wir pflegebedürftig sind. Die Vorteile für Jutta und Andreas waren natürlich finanzieller Natur.“

Auch Sohn Uwe erhält nur Pflichtteil

"Ich hatte ein schlechtes Gefühl, weil Jutta mich zu dieser Adoption immer wieder gedrängt hat. Heute glaube ich, dass es ihr nur um die Ausbeutung unseres Erbes ging“, erklärt Heino seine Beweggründe. Außerdem hätte sich auch seine Ehefrau Hannelore von Anfang an gegen die Adoption der 48-Jährigen ausgesprochen.

Heino mit seinem Sohn Uwe Kramm und dessen Sohn Sebastian bei einem Familientreffen in Bad Münstereifel 2017
Heino mit seinem Sohn Uwe Kramm und dessen Sohn Sebastian bei einem Familientreffen in Bad Münstereifel 2017Görgen, Manfred / Action Press / picturedesk.com

Doch wer bekommt nun das Millionen-Erbe? "Hannelore und ich beerben uns gegenseitig. Weitere Gedanken haben wir uns darüber nicht gemacht", gibt sich Heino knapp. Fix ist nur: Sohn Uwe bekommt den gesetzlichen Pflichtteil von 25 Prozent - "aber auch nicht mehr", lässt der Sänger via "Bild" ausrichten. "Denn ich habe Uwe schon sein ganzes Leben lang finanziell unterstützt." Klingt dennoch, als wäre hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ...

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