Streit um Oktoberfest-Bierpreis im März entbrannt

Das Oktoberfest lockt jährlich Tausende Menschen nach München. Wegen des günstigen Biers kommen die Besucher jedenfalls nicht - im Vorjahr kletterte der maximale Preis für eine Maß auf 10,70 Euro, was einen neuen Rekord bedeutete. Nun will der Wiesn-Chef diese Summe für die nächsten drei Jahre einfrieren. Die Wirte laufen Sturm.

Josef Schmid ist Münchner Vizebürgermeister und Oktoberfest-Boss. Sein Plan, den Bierpreis einzufrieren, erfreut zwar die Wiesn-Fans, ist aber den Wirten ein Dorn im Auge. Der "Bierpreisdeckel" ist nur ein Teil der Reformpläne. Eine Umsatzpacht soll Geld aus den Taschen der Gastronomen nehmen, weil er sie für erhöhte Sicherheitsmaßnahmen benötigt. Dafür will er das Oktoberfest um einen Tag verlängern.

Von Oberbürgermeister Reiter, dem früheren Wiesn-Chef, hat sich Schmid schon einen Rüffel geholt. Dieser kritisiert die "derzeit ausschließlich über die Medien geführten Auseinandersetzung", sie schade dem Ansehen Münchens. Schmid konterte er brauche keine Hinweise, mit wem er wann zu sprechen habe.

Laut "Abendzeitung" warf Wirtesprecher Toni Roiderer Schmid vor, despotisch zu sein. Daraufhin soll Schmid das Treffen abgesagt haben. Später distanzierte sich der Wirtechef von den Aussagen und Wirtechef und Oktoberfest-Chef sollen sich doch am Mittwoch zusammensetzen.

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