Streit um S3-Ausbau: Kritik an der ASFINAG

Der Straßenbau in Niederösterreich kommt nicht zur Ruhe: Nach den jüngsten Schwierigkeiten beim Bau der A5 protestieren nun Anrainer der S3. Sie fühlen sich von der ASFINAG benachteiligt. Zählungen hätten ergeben, dass das Verkehrsaufkommen in Hollabrunn jenes in Poysdorf (Bezirk Mistelbach) bei weitem übersteigt.

Der Bürgermeister von Nappersdorf-Kammersdorf (Bezirk Hollabrunn), Werner Gössl, kann seine Wut nur schwer im Zaum halten: Das ist ein Wahnsinn. Bei uns wurde die S3 einfach auf drei Spuren belassen, wobei immer wieder Verengungen den Verkehr behindern! Der Bau der A5 wird bevorzugt. Der findige SP-Politiker hatte sogleich eine Verkehrszählung in Auftrag gegeben. Diese ergab, dass in Hollabrunn im beobachteten Zeitraum ganze 41.808 Fahrzeuge mehr unterwegs waren als in Poysdorf. Die ASFINAG kontert: Die A5 hat ja auch einen Einfluss auf die Verkehrsentwicklung der S3. Die Steigerung auf der A5 wird sicher größer sein als auf der S3.

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