Weil Markus B. nicht gleich das Malheur seines Vierbeiners "Max" entfernte, soll er jetzt 420 Euro zahlen. Der Wiener findet das "echt beschi…"
Kaum hatte sich "Max" in der Jedlseer Straße in Wien-Floridsdorf erleichtert, traten schon die Schmutz-Sheriffs auf den Plan. Laut Markus B. eher ungehobelt: "Ein Mann sprach mich plötzlich von hinten an und fragte, warum ich den Haufen nicht wegräume. Ich sagte ihm, ich bin am Weg ein Sackerl aus dem Auto zu holen."
Das nahm der "Waste Watcher", zu dem sich inzwischen ein Kollege gesellt hatte, dem Wiener wohl nicht ab. Er forderte dessen Ausweis. "Dabei haben die sich im Gegenzug bei mir nicht ausgewiesen, nur eine Marke um den Hals gehabt. Da kann ja jeder kommen", so Markus B. zu "Heute".
Ein Wort gab das andere – bis es dem 34-Jährigen reichte. Er rief die Polizei: "Die Beamten waren freundlich, haben mir aber gesagt, dass ich mich tatsächlich ausweisen muss. Das tat ich und dachte, die Sache ist erledigt."
Doch das dicke Ende kam am Schluss: Der Wiener bekam von der Stadt einen Strafbescheid über 420 Euro. 100 Euro für kein Sackerl fürs Gackerl und 320 Euro wegen verweigerter Ausweispflicht. Er hat sofort dagegen berufen.