Wirtschaft

Streit um Spritpreisbremse entbrannt

Zu den festgezurrten Spritpreisen während der Feiertage gibt es jetzt zweischneidige Reaktionen.
Heute Redaktion
14.09.2021, 03:33

gibt es jetzt zweischneidige Reaktionen.

Waren die eingefrorenen Preise an den Tankstellen ein Vor- oder Nachteil für die Konsumenten? Die Meinungen darüber sind geteilt.

So beklagen die Tankstellen, man hätte mit den Preisen nicht hinuntergehen können, auch wenn man das gewollt hätte. Ihrer Meinung nach hätten die Konsumenten durch die am Freitag gesunkenen Raffinerie-Abgabenpreise um 2 bis 4 Cent pro Liter weniger gezahlt, wenn es den Tankstellen erlaubt gewesen wäre, die Preise zu senken. Den Autofahrern wäre also ihr Profit entgangen.

"Das ist Blödsinn", kontert ARBÖ-Sprecher Thomas Woitsch im Gespräch mit Heute.at: "Eine Senkung zu Feiertagen ist noch nie vorgekommen. Warum also hätten die Tankstellen just an diesem Wochenende ihre Preise senken sollen?"

Laut seinen Angaben hat sich die Spritpreisbremse positiv auf die Kunden ausegwirkt: Um durchschnittlich 1 Cent/Liter seien die Preise gesunken. Woitsch bezieht sich auf Angaben der E-Control. Die Schere zwischen billigster und teuerster Tansktelle sei bei bei Euro Super um 1,8 Cent gesunken, bei Diesel um 1,6 Cent/Liter. "Die Konsumenten hatten erstmals mehr Möglichkeiten, billiger zu tanken", fasst Woitsch zusammen.