Streit um Transport-Tarif ist beendet

Aufatmen bei zahlreichen Niederösterreichern - egal ob Mitarbeiter oder Patient. Am Montag wurden die Verhandlungsergebnisse zwischen Krankenkasse und Rettungsorganisationen präsentiert.

Aufatmen bei zahlreichen Niederösterreichern – egal ob Mitarbeiter oder Patient. Am Montag wurden die Verhandlungsergebnisse zwischen Krankenkasse und Rettungsorganisationen präsentiert.

Erleichtert gab Landeschef Erwin Pröll (VP) die Einigung zwischen Rotem Kreuz bzw. Samariterbund und der nö. Gebietskrankenkasse bekannt – schließlich hatte er mit einem Machtwort die Verhandlungen aus der Sackgasse geführt. Mit den Gesprächen hatte er dann Landesrat Maurice Androsch (SP) beauftragt. Das Ergebnis: Das Honorarvolumen wird von der Krankenkasse 2014 um 2,5 Millionen auf 25,3 Millionen Euro erhöht.

Nö. GKK-Chef Gerhard Hutter, Rot-Kreuz-Boss Willi Sauer und Samariterbund- Präsident Otto Pendl meinten zum Ergebnis unisono: "Damit können wir alle leben." Wie berichtet, hatten die Rettungsorganisationen die Verträge mit Jahresende gekündigt. Der Grund: "Zu wenig Geld von der Gebietskrankenkasse". Hätte es bis Jahresende keinen Konsens gegeben, hätte jeder Patient im neuen Jahr eine Rechnung für einen Rettungstransport bekommen.

Und das bei rund 860.000 Fahrten pro Jahr in NÖ – "das pure Chaos", hatte Patientenanwalt Gerald Bachinger gewarnt. Aber Insider wissen jetzt schon: Das Ergebnis ist für die Beteiligten nicht ganz zufriedenstellend, der Vertrag gilt nur ein Jahr – im Sommer wird bereits wieder verhandelt.

Joachim Lielacher

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