Fussball

Streit ums Geld! Arnautovic-Aus in China?

Marco Arnautovic' Zeit in China könnte bald zu Ende sein. Im Reich der Mitte wird über einen Streit ums Geld berichtet, der sein vorzeitiges Aus bei SIPG Shanghai bedeuten könnte.
09.06.2020, 09:27

Aufregung um ÖFB-Star Marko Arnautovic. Der 31-Jährige wartet auf die Einreiseerlaubnis nach China, um nach der Corona-Pause wieder zu seinem Klub SIPG Shanghai zurückkehren zu können. Die Striken Anti-Corona-Maßnahmen haben seine Rückkehr bisher verhindert. Die chinesische Meisterschaft startet aufgrund der Pandemie mit mehreren Monaten Verspätung.

Jetzt berichtet eine chinesische Sportzeitung, dass der Österreicher vielleicht gar nicht mehr nach China kommen könnte. Der Hintergrund: Ein Streit um das Geld. Von dem gibt es im Reich der Mitte für europäische Kicker bekanntlich reichlich. Arnautovic verdient rund elf Millionen Euro pro Jahr. Sein Vertrag läuft bis 2022.

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Wegen der Corona-Krise sollen die Fußballer, die ausländischen Star-Kicker eingeschlossen, in China künftig auf 30 Prozent ihres Gehalts verzichten. Diese Kürzung will Arnautovic laut "Titan Sport" nicht akzeptieren. Demnach sollen seine brasilianischen Kollegen Oscar und Hulk helfen, eine Lösung mit SIPG Shanghai zu finden.

Der Wiener weilt derzeit in der Bundeshauptstadt, stellte dort vergangene Woche seine neue Marke "Arnautovic Gin" vor. Davor hatte er sich mit seinem Team in Dubai fit gehalten und einige Wochen mit der Familie in Deutschland verbracht.

Im "APA"-Interview hatte Arnautovic am Donnerstag über seine Rückkehr nach China gesagt: "Ich bin regelmäßig mit Shanghai SIPG in Kontakt, aber wie man weiß, hat China die Grenzen noch zu. Ich halte mich inzwischen selber fit, trainiere jeden Tag mit einem Personalcoach und versuche, so fit wie möglich nach China zurückzureisen. Sobald ich zurück kann, werde ich auch zurückfliegen. Ich fühle mich fit, wenn es nach mir geht, könnte ich gleich wieder spielen, aber natürlich fehlen die Einheiten mit dem Team."