Auf Druck von ÖGB-Präsident Erich Foglar und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl verhandeln die Metaller-Gewerkschaft und die Arbeitgebervertreter wieder. Sie diskutieren am Sonntag allerdings nur über einen neuen Verhandlungstermin. Auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hatte eine Wiederaufnahme der Gespräche gefordert.
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Die Verhandler der Arbeitgeber, Christoph Hinteregger und Alfred Hintringer, und ihre gewerkschaftlichen Gegenparts Rainer Wimmer und Karl Proyer nehmen am Sonntag um 14 Uhr "Sondierungsgespräche" auf. Es wird allerdings nicht die dritte Verhandlungsrunde gestartet, es geht lediglich um die Vereinbarung eines neuen Termins in der kommenden Woche. Ursprünglich war der kommende Donnerstag vorgesehen gewesen.
Wirtschaftskammer: "Ohne Zeitverzögerung"
"Grundsätzliches Ziel ist, so rasch wie möglich für beide Seiten zu einem akzeptablen Ergebnis zu kommen", hieß es in einer Aussendung der Wirtschaftskammer. "Damit soll ohne Zeitverzögerung und ohne weitere Verunsicherung eine konkrete Lösung bewerkstelligt werden. Es wurde allseits bestes Bemühen signalisiert, so dass Hoffnung besteht, die aktuelle Konfliktsituation zu lösen."
Für den Fall, dass es am Sonntag keine Einigung gibt, sind ab Montag in mehreren Betrieben unbefristete Streiks geplant. Dieses Szenario ist auch Wirtschaftsminister Mitterlehner ein Dorn im Auge. eine ernste Gefahr für den Industrie-Standort Österreich.